30.01. So, jetzt sind wir legal in Bolivien. Vier bunte Stempel wurden uns auf Papier bzw. in den Ausweis gedrueckt. Wirkte, als wollten die Stempler mal all ihre Farben ausprobieren. Die Busfahrt begann mit 1,5 Stunden Verspaetung. Die Strasse ist keine Strasse, sondern nur eine rote Piste. Wir werden nur durchgeruettelt. Der Bus ist nie gerade. Entweder hat er links Schlagseite oder rechts Schlagseite. Es gab bereits 2 Pannen, dabei sind wir noch nicht weit von San Matias entfernt. Nun halten wir schon wieder. Wir sind in der Pampa auf einen Bus gestossen, der ebenfalls eine Panne hat. Unser Bus hilft dem anderen. Die Busse stehen einfach so auf der Fahrbahn. Macht nix, es gibt keinen Gegenverkehr. Pardon, es gibt ueberhaupt keinen Verkehr. Nur die beiden Busse, die kaputt auf der Fahrbahn stehen. Es stellt sich heraus, dass unserer auch eine Panne hat. Sie ist aber nicht so schlimm, wie die vom anderen Bus. Na dann...
Es faengt an zu regnen. Die Reperaturen werden unterbrochen. Da stehen wir nun und es regnet in den Bus. Achso, es ist ja Regenzeit....
31.01.
Wir sind heile angekommen. DAS war Abenteuer! Auweia, die Nachtfahrt auf einer nicht beleuchteteten Matschpiste.... Selbst in Kambodscha habe ich sowas nicht erlebt. Einmal schwankte der Bus so stark, dass paar Leute erschrocken aufschrien. Es flogen auch Sachen von den Ablagen (kontinuierlich). Es war eng und dreckig. Es gab keine Toilletten. Dann lief ueber 24 Stunden die gleiche Musik und der gleiche Busfahrer war am Steuer.
Auch wenn ich Euch um so manches Abenteuer bisher "beneidet" habe, so habe ich Euch um Eure abenteuerliche Horrorfahrt aber bestimmt nicht beneidet!!!
AntwortenLöschenNein, sowas wuenscht man keinem...
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