Freitag, 14. Januar 2011

Iguazú

Man muss nicht sterben, um ins Paradies zu kommen. Von Buenos Aires sind es nur 18 Stunden Busfahrt. Findet diese hauptsaechlich nachts statt, vergeht die Zeit auch ganz schnell.
Montagabend haben Franzi und ich uns auf den Weg nach Puerto Iguazú gemacht. Da hat mich auch das Reisefieber endgueltig gepackt. Ich war schon am Busbahnhof in Buenos Aires ziemlich aufgeregt und konnte nur schwer nachts einschlafen, weil ich mich so gefreut habe. Diese Freude war voll und ganz berechtigt.
Hier haben wir gewohnt:
Das Hostel war sehr gut! Die Atmosphaere war entspannt und es gab richtig gutes Fruehstueck. Die Betten waren sehr bequem, alles sehr sauber und heisses Wasser rund um die Uhr. Zudem gab es eine Bar und wir haben nette Kontakte geknuepft.
Puerto Iguazú ist ein kleiner Ort, in dem sich der Rio Iguazú und der Río Paraná kreuzen. 
 An dieser Stelle befindet sich auch das Dreilaendereck (Paraguay, Brasilien, Argentinien). Es ist wunderschoen exotisch hier und nicht weit zum Iguazú National Park. Da haben wir die letzten Tage verbracht und unter anderen imposante Wasserfaelle sowie verrueckte Tiere bestaunt. Hier mal ein paar Eindruecke vom Park:
Die Teufelsschlucht

Spinne fruehstueckt Schmetterling. Das nenn ich Pech.

Diese Viecher nennt man Coaties.

Schlangen links, Menschen rechts. Beide Seiten haben sich an die Regeln gehalten. Zum Glueck.

Ich habe auch eine Boots fahrt zu den Wasserfaellen gemacht. Anschliessend sah ich so aus:
Auf dem Bild halte ich noch immer stolz das durchnaesste Ticket in der Hand. Die gesamte Umgebung war so, wie man sich es im Dschungel vorstellt. Na ja, fast. Es gibt Pfade und sogar eine Bimmelbahn. Die soll angeblich leise sein und ganz im oekologischen Sinne betrieben werden. Den Eindruck hatte ich aber nicht. Gestern waren wir an einer Stelle im Nationalpark baden und konnten sogar bei einem kleinen Wasserfall rumklettern. Hier kann man es ganz gut sehen:
Wir sind die ganz hinten rechts


Heute verlassen wir Puerto Iguazu und machen uns auf den Weg nach Bonito in Brasilien. Es gab schlimme Unwetter um Rio de Janeiro herum. Wir muessen nun erstmal intensiv recherchieren.

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