Bevor ich mit damit loslege, was ich urspruenglich berichten wollte beantworte ich erstmal die Silvesterfrage. Neujahr habe ich auf dem Zeltplatz am Strand verbracht. Wir haben abends Karten gespielt und Wein getrunken. Ich muss zugeben, ich hatte Probleme bis Mitternacht wach zu bleiben. Doch ich hab`s geschafft. Wir haben uns Punkt 12 dann ein beeindruckendes Feuerwerk am Strand angeschaut. Es war wirklich schoen und anschliessend bin ich im Zelt in tiefen Schlaf gefallen.
Das mit den Fotos habe ich mir zu Herzen genommen und ich werde in Zukunft mein Umfeld noetigen mich zu fotografieren. So, hier mal ein erstes:
Auf dem Bild bin ich in "Barrio Chino". Immer wieder schoen zu sehen, dass so ziemlich jede Grossstadt ein chinesisches Viertel hat.
Ich habe mir ausserdem vorgenommen oefter zu bloggen. Aber das ist gar nicht so einfach.
So, nun aber zu den neuesten Entwicklungen! Wir sind weiter gezogen. Na ja, nicht viel weiter. Wir sind immer noch in Buenos Aires, wohnen jetzt aber bei Jackie in "Caballito". Wir bleiben noch bis zum kommenden Montag. Denn drei Tage reichen dann doch nicht hier. Auf dem naechsten Bild ist der Blick aus Jackies Schlafzimmer eingefangen.
Wir haben einen interessanten Barbesuch hinter uns, bei dem wir permanent mit denkwuerdigen Geschichten ueber Brasilien und Argentinien versorgt wurden. Gerade als wir einer dieser Geschichten lauschten, wurde ein Typ recht entschlossen vom Sicherheitsmann rausgepruegelt. Das ist nichts Besonderes, das kommt auch in Berlin oefter vor. Aber erschreckend fande ich, dass der Sicherheitsmann nicht mehr aufhoeren wollte und letztendlich Leute an ihm dran hingen. Was fuer ein Bild! Jedenfalls verlieh die Situation den Geschichten einen gewissen Tiefgang. Hier mein persoenliches Highlight: Jackies Freund Gaston ist Argentinier und hat mal drei Monate in einem Hostel eines kleinen Badeortes in der Naehe von Rio de Janeiro (Brasilien) verbracht. Nach der Touristensaison wollte er weiter dort bleiben und freute sich auf ein paar richtig ruhige Tage. Doch die Besitzer des Hostels baten ihn instaendig zu gehen. Es war naemlich so, dass am naechsten Tag das Fischen beginnen sollte. Und dabei darf den Einheimischen (die schliesslich darauf angewiesen sind) niemand in die Quere kommen. Praktisch bedeutet das, dass jeder der dann den Strand betritt erschossen wird. Es scheint eine Art stiller Pakt zu sein, dass der Strand waehrend der Touristensaison den Hostels gehoert und den Rest des Jahres den Fischern. Die Touristensaison ist von Dezember bis Ende Maerz. Das beruhigt mich ungemein. Die Geschichte muss ja auch nicht auf alle Orte zutreffen.
Franzi und ich haben momentan schoene Tage in Buenos Aires. Gestern waren wir aber auswaerts in Tigre. Dort haben wir eine Bootsfahrt auf dem Tigre gemacht. Leider habe ich meine Kamera vergessen. Ich muss gestehen, ich bin ein Fotomuffel und vergesse das Ding dauernd. Ich gelobe aber Besserung! Heute habe ich sie sogar eingepackt.
Bus fahren ist hier eine aufregende Angelegenheit. Zunaechst muss man einen Arm hochhalten, damit sie ueberhaupt halten. Das hat man aber schnell raus, nachdem Busse einen trotz freier Sitzplaetze passiert haben. Dann muss man sich immer in einer Schlange anstellen. Schafft man es in einen Bus zu steigen, muss man passend mit Kleingeld am Automaten zahlen. Gelingt das nicht, wird man wieder vom Busfahrer rausgeschmissen. Nett.
Hey Anna,
AntwortenLöschenfreut mich, dass es dir wieder besser geht! Schick, mal ein Bild von dir zu sehen :D
Klingt ja alles ziemlich nach Abenteuer, so soll es ja auch sein.
Bei uns taut der Schnee gerade ab, aber bis zu euren tropischen Temperaturen ist es noch SEHR weit :D
LG
Julä
Hi Anna!
AntwortenLöschenSo langsam könnte aber mal wieder was kommen;-)
Alles cremig?
...